Klinik für Kinder- & Jugendchirurgie Mannheim
Spezialisiert auf seltene Fehlbildungen und solide Tumoren
die Zukunft –
mit Erfahrung, Innovation
und Fürsorge.«
Schwerpunkte
Schwerpunkte sind komplexe minimal-invasive und roboterassistierte Eingriffe (insbesondere da Vinci Xi) bei angeborenen Fehlbildungen und onkologischen Erkrankungen. Täglich stehen der Kinderchirurgie 3–4 OP-Säle zur Verfügung. Die Klinik verfügt über 40 Betten inklusive Acute Care Unit sowie 4 Betten für schwerbrandverletzte Kinder. Pflege, Anästhesie, Intensivmedizin und Chirurgie sind vollständig auf Säuglinge, Kinder und Jugendliche spezialisiert. Für zahlreiche Fehlbildungen – u. a. kongenitale Zwerchfellhernie, Ösophagusatresie, Lungenfehlbildungen, Analatresie und Morbus Hirschsprung – sind wir als Europäisches Referenzzentrum anerkannt.
In unserem molekularen Forschungslabor entwickeln wir innovative Therapien wie CAR-T-Zellen für solide Tumoren. Gemeinsam mit Partnern wie DKFZ, EMBL und MPI übertragen wir Erkenntnisse aus der Forschung in die klinische Anwendung. Als universitäres Zentrum der Maximalversorgung verbinden wir Exzellenz in Klinik, Forschung, Lehre und Ausbildung, um Kindern und Jugendlichen die bestmögliche Behandlung zu bieten.
Publikationen
19.10.2026
Neue Publikation: Kardiale Morphologie nach operierter kongenitaler Zwerchfellhernie
Die vergleichende MRT-Studie untersucht die kardiale Morphologie von Kindern im Alter von zwei und zehn Jahren nach operativer Versorgung einer kongenitalen Zwerchfellhernie. Dabei werden insbesondere Kinder nach ECMO-Therapie mit Patienten ohne ECMO-Behandlung verglichen. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse über die langfristige kardiale Entwicklung nach kongenitaler Zwerchfellhernie und tragen zur besseren Beurteilung möglicher Langzeitfolgen bei.
Titel: Cardiac morphology in children at 2 and 10 years of age after congenital diaphragmatic hernia repair: a comparative MRI-based analysis of ECMO and non-ECMO patients
15.10.2026
Neue Publikation: Dysregulierte circRNA-Expression bei kongenitaler Zwerchfellhernie
Die Studie untersucht Veränderungen der zirkulären RNA-(circRNA-)Expression und deren Zusammenhang mit der Regulation von microRNAs (miRNAs) bei der gestörten Lungenentwicklung im Rahmen einer kongenitalen Zwerchfellhernie. Die Ergebnisse geben neue Einblicke in molekulare Regulationsmechanismen, die an der pulmonalen Entwicklungsstörung beteiligt sein könnten, und tragen zum besseren Verständnis der Pathophysiologie der kongenitalen Zwerchfellhernie bei.
Titel: Dysregulated circRNA expression profile and associated miRNA sponging in abnormal lung development in congenital diaphragmatic hernia



Unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Boettcher, seit 2021 Direktor der Klinik und Ordinarius für Kinderchirurgie an der Universität Heidelberg, verbinden wir langjährige Erfahrung mit modernster Technologie (da Vinci Xi) und übertragen Erkenntnisse aus unserem Forschungszentrum – gemeinsam mit Partnern wie DKFZ, EMBL und MPI – in die Behandlung. Durch enge Kooperationen mit benachbarten Kliniken und Praxen sichern wir eine sektorenübergreifende, überregionale Versorgung. 